Blumensprache

Wie schon das Sprichwort „Jemandem etwas durch die Blume sagen“ zum Ausdruck bringt, wurde mit dem Überreichen von Blumen auch eine Botschaft an den Empfänger übermittelt. Mit unserem Lexikon der Blumensprache wollen wir Ihnen einen Einblick in die früher gebräuchliche Blumensprache geben.

Inzwischen beschränkt sich dies hauptsächlich auf die rote Rose als Botschaft für die Liebe. Beim Verschenken von Blumen geht es daher heutzutage eher darum, den persönlichen Geschmack des/der Beschenkten zu treffen. Trotzdem kann es nützlich sein, das früher umfangreiche Zeichensystems mittels der Übergabe von Blumen zu kennen, um ungewollten Missverständnissen vorzubeugen.

Bedeutung von Blumen (alphabetisch)

A - B

C - D

E - F

G - H

I - K

L - M

N - O

P - R

S - T

U - V

W - Z

Entwicklung der Blumensprache

Anfangs wurde mit Blumensträußen aus einer Blumenart gearbeitet, später dann durch komplizierte Mischungen der einzelnen Blumensorten, um so mehr Feinheiten auszudrücken zu können. In unserem Lexikon der Blumensprache finden Sie eine Auswahl der früher mit verschiedenen Blumen verbundenen Aussagen. Inzwischen werden Blumensträuße eher nach dem persönlichen Geschmack und nach dem ästhetischen und künstlerischen Empfinden gestaltet. Eine detailliertes Lexikon der Blumensprache ist daher heute höchstens noch aus nostalgischer Sicht sinnvoll.

Die Entwicklung der „Sprache der Blumen“ geht auf einen Bericht aus dem Orient über die „Kommunikation mit Blumen“ von Lady Mary Wortley Montagu aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. Jede Blumensorte, die Schleifenbindung am Strauß, wie heute noch die Schleife am Dirndl in den Alpenländern, sogar ob hängende oder aufrecht stehende Blüten verwendet wurden, hatte eine Bedeutung.

 

 

Goldmann und Weigert Blumenkunst und Blumenhandel